Unsere Highlights in Kapstadt

Sightseeing-Tour

Normalerweise sind wir keine großen Freunde von Hop-On/Hop-Off-Bussen. Lieber entdecken wir eine Stadt auf eigene Faust. In diesem Fall wurde uns die Sightseeingtour mit dem Hop-On/Hop-Off-Bus von den Einheimischen empfohlen, um die Stadt zu erkunden. Also entschieden wir, dem Ratschlag zu folgen und da Kapstadt ziemlich viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, können wir dir eine Tour auf jeden Fall empfehlen. Hierbei gibt es drei verschieden Routen, wobei wir uns für die „blaue Route“ entschieden, welche an der Küste entlang führt und zusätzlich durch eine Tour durch die Weinhänge ergänzt werden kann (180 Rand pro Person).

Camps Bay

Für uns einer der besonderste Orte in Kapstadt. Dieser Ort hat uns direkt verzaubert. Auf der einen Seite der Atlantik mit seinen donnernden Wellen und dem schönen Sandstrand und auf der anderen Seite der Tafelberg mit seinen 12 Aposteln, die eigentlich aus mehr als 12 sind. Ein atemberaubender Anblick, den wir definitiv nicht vergessen werden!

Camps Bay gehört zu den Villenvierteln und damit zu einem der teuersten Stadtteile in Kapstadt. Wir hatten das Glück in einer der Villen, über Airbnb, unterzukommen. Es war ein tolles Erlebnis vom Balkon aus den Ausblick auf Camps Bay genießen zu können.

Tipp: Gerade im südafrikanischen Winter kannst du mit ein bisschen Glück in einer Villa in Camps Bay zu einem günstigen Preis unterkommen (ab 20 € p.N.).

Green Point

Hier befindet sich u.a. das Fußballstadion, welches für die Weltmeisterschaft 2010 erbaut wurde. Bekannt ist Green Point ebenfalls für seine vielen grünen Flächen, Restaurants und modernen Clubs. Beginnend in Green Point führt die Uferpromenade ca. 5 km bis zu dem Stadtteil Sea Point und lädt z.B. zu einem Ausflug mit dem Fahrrad ein.

V&A Waterfront

Kapstadt´s wunderschönes Hafenviertel mit vielen Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, einem Riesenrad, Straßenkünstlern und maritimen Flair. Ein besonderes Highlight: Hier lassen sich auch immer mal wieder Seehunde im Hafenbecken blicken.

81 Long Street

Die Straße entlang befinden sich viele kleine Souvenirläden, zudem gelangst du hier auch zum District Six Museum (ein kleines Museum, indem man einen guten und übersichtlichen Rückblick über den Stadtteil District Six erhält) und zum Greenmarket Square, einem historischen Platz mit verschiedenen Ständen, an denen du afrikanisches Kunsthandwerk kaufen kannst.

Kirstenbosch – Botanischer Garten

Der Botanische Garten gilt zurecht als einer der schönsten der Welt. Von hier bietet sich ein toller Blick auf die Ostseite des Tafelbergs umgeben von einem wunderschön angelegten Park. Hier finden sich Pflanzen aus den unterschiedlichen Regionen in Afrika. So erhält man einen Einblick in die Artenvielfalt der Kapregion und über die Lebensart der Pflanzen in der Wüste. Zu den Highlights zählt unter anderem der „tree canopy walkway“ zu deutsch „Baumkronenpfad“. Der Weg führt dich in einer Höhe von ca. 11 m, 130 m über die Baumkronen hinweg. Entsprechend hast du von hier einen tollen Panoramablick!

Der Botanische Garten ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert! Bei unserem Besuch im Winter, war es zwar ziemlich verregnet und bewölkt, aber genau das hatte auch seinen Charme. Im südafrikanischen Sommer stellt der Botanische Garten ein beliebtes Ausflugsziel dar, um zu picknicken und eines der Open Air Konzerte zu sehen.

Wanderfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Innerhalb des botanischen Gartens gibt es unterschiedliche Wanderwege. Hier liegt auch der Startpunkt von einem der bekanntesten Wanderwege “Skelton George” auf den Tafelberg.

Eintrittspreis: 65 Rand pro Person (Stand Juni 2018)

Weinregion Constantia

Rund um Kapstadt gibt eine Vielzahl an Weingütern und vorzügliche Weinproben. Kapstadt ist bekannt für seine Weinkultur. Nicht nur der Anbau, sondern auch der Genuss von Wein wird hier groß geschrieben. Wir kamen in unserer Zeit in Kapstadt auch einige Male in den Genuss. Also quasi täglich. Man kommt quasi gar nicht drumherum, wenn man mit den Einheimischen Zeit verbringt. Es gehört einfach dazu, zu den Mahlzeiten ein Glas Wein zu trinken und so z.B. den Abend ausklingen zu lassen.

In Contantia hast du die Möglichkeit, an einem Wein-Tasting teilzunehmen und dich von den guten Weinsorten zu überzeugen. Wir waren im Eagles´Nest Wine und haben dort vier verschiedene Weinsorten zur Auswahl bekommen. Wer gerne Wein trinkt, sollte hier auf jeden Fall mal vorbeikommen.

Mariner’s Warf in Hout Bay

Hout Bay ist bekannt für seinen Hafen mit vielen kleinen Fischerbooten und seine schöne Bucht. Der Ort ist im Westen umgeben von dem Karbonkelberg und dem Mount Sentinel.

 

Weitere Highlights der Stadt

 

BO-KAAP – Kapstadt´s Farbtupfer

Mitten in Kapstadt befindet sich das farbenfrohe Viertel Bo-Kaap. Die vielen kleinen bunten Häuser stellen heute das Markenzeichen des Viertels dar und bieten eine tolle Fotokulisse. Der Name „Bo-Kaap“ zu deutsch „Über dem Kap“, spiegelt sich in der Lage des Viertels wider, denn die Straßen führen den Hang des Signal Hills hinauf.

Um mehr über die Geschichte des Viertels zu erfahren, empfehlen wir dir einen Besuch im Bo-Kaap Museum in der Wale Street. Das Bo-Kaap Museum wurde 1978 in einem der ältesten Häuser eingerichtet und zeigt u.a. die typische Einrichtung einer muslimischen Familie des 19 Jahrhunderts. Verschiedene Fotografien veranschaulichen dabei das Leben der Bewohner im Laufe der Zeit.

 

Kapstadt von oben

Ein Blick auf die Stadt darfst du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Wir haben uns zum einen für den Weg auf den Lionshead entschieden und zum anderen für den “Plattklip George” auf den Tafelberg. Für uns stellen beide Wanderwege ein absolutes „Muss“ in Kapstadt dar! Die beiden Wanderwege sind jeweils auf ihre eigene Weise einzigartig. Von beiden Gipfeln bietet sich ein phantastisches Panorama über die Stadt und die Bucht.

Tafelberg

Das Wahrzeichen von Kapstadt bietet mit seinem tollen Ausblick auf die Stadt ein absolutes Highlight. Er gehört zu den neuen 7 Weltwundern der Natur und bietet dir verschiedene Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Wir haben uns für den Wanderweg “Platteklip Gorge” entschieden. Am Startpunkt des Wanderpfades befindet sich ein Parkplatz, um das Auto abzustellen. Du kannst dich aber auch z.B. von einem Uber-Taxi zu dem Startpunkt des Wanderweges bringen lassen. Der Aufstieg dauert zwischen 1,5 und 2 Stunden und ist definitiv machbar, schweißtreibend und absolut lohnenswert! Bereits der Aufstieg bietet dir ein so atemberaubendes Motiv, dass sich jeder Meter lohnt. Oben angekommen bieten sich dann unglaublich viele Perspektiven für einen schönen Ausblick.

Achtung: Die Strecke bietet, mit Ausnahme der letzten 50 m, keine schattigen Plätze. Gerade im Sommer solltest du dich hier mit viel Wasser und Sonnenschutz ausstatten. Zudem kann sich das Wetter schnell ändern! Das haben wir auch im Winter gemerkt. Zu Beginn des Aufstiegs schien die Sonne und es war ziemlich warm. Oben angekommen wurde es extrem kalt und windig! Also für alle Wetterbedingungen ausgestattet sein!

Die bequemere Variante ist mit der Seilbahn (Cableway) auf den Tafelberg zu gelangen. Während der Auf- und Abfahrt dreht sich die Gondel um 360 Grad, sodass jeder etwas sehen kann. Das Ticket für eine Richtung kostet 151 Rand Pro Person (9,45 € p.P., Stand Juni, 2018)

 

Lions Head

Im Gegensatz zum Tafelberg ist die Wanderstrecke auf den Lions Head etwas kürzer (mit ca. einer Stunde), aber auch abenteuerlicher. Der Anstieg ist ziemlich anspruchsvoll und eure Kletterkünste sind gefragt. Das macht die Strecke auf den Lions Head hinauf aber auch aus!

Der Wanderweg beginnt mit einer Schotterstraße, die leicht bergauf führt. Danach folgt ein felsiger Abschnitt, der in einem sehr steilen Aufstieg endet. Um auch die letzte Etappe bis zum Gipfel zu erklimmen, kannst du die in die Felsen gehauenen Leitern und Ketten nutzen.

Achtung: Hier kam es schon öfter zu Überfällen und wir wurden von den Einheimischen ausdrücklich davor gewarnt den Weg zu begehen. Am Besten in einer Gruppe oder zu einem Zeitpunkt hochlaufen, an dem die Strecke gut besucht ist.

 

Kaffeeliebhaber

Truth Coffee

Kaffee rösten wird hier groß geschrieben! Das Café bietet ein einmaliges Flair mit seinem „industrial look“. Hier hast du eine tolle Auswahl an unterschiedlichen Kaffeesorten und bekommst zudem eine tolle Atmosphäre geboten. Darüber hinaus wurde das Café zum besten der Welt gewählt…Wenn das mal nicht ein Grund ist dort mal einen Kaffe zu trinken? Uns hat das Café schwer begeistert und entsprechend oft waren wir dort.

Tipp: Du willst dein Kaffe kochen professionalisieren? Dann hast du hier die Möglichkeit einen Barista Kurs zu besuchen! (Am besten einen Tag im Voraus buchen.)

Motherland Coffee Company

Das Motherland ist ein modernes Café mit einer schönen Atmosphäre mitten in Kapstadt. Zusätzlich ein optimaler Ort, um am Laptop zu arbeiten oder einfach zu entspannen.

Museumsgänger

Südafrikanische Nationalgalerie

Die South African National Gallery in Kapstadt umfasst eine Sammlung an südafrikanischer, afrikanischer und europäischer Kunst. Seit 1871 werden hier Kunstwerke ausgestellt. Zudem wird auch zeitgenössische Kunst ausgestellt. Zurzeit befasst sich die Ausstellung mit dem Thema „Transgender“ (Stand Juni, 2018).

Die Kunstgalerie liegt zentral an einem schönen Stadtpark, dem Company Garden. Der Stadtpark lädt zum Verweilen ein und beherbergt viele handzahme Eichhörnchen. Übrigens handelt es sich nicht um einheimische Einhörnchen sondern quasi um Importware, die angesiedelt wurden, da diese ja zwingend zu den ebenfalls nicht heimischen Eichen gehören.

Eintrittspreis: 30 R pro Person (Stand Juni, 2018)

Zeitz Museum

Das Museum wurde uns von den Locals empfohlen. Allein das Gebäude ist schon sehenswert und sticht mit seiner atemberaubenden Architektur hervor! Es befindet sich bei der V&A Waterfront und wirkt wie ein altes Industriegebäude, wurde allerdings erst 2016 erbaut. Es gilt als das weltweit größte Museum zeitgenössischer afrikanischer Gegenwartskunst.

Eintrittspreis: 180 R pro Person (Stand Juni, 2018)

 

 

Ein interessanter Fakt zu Kapstadt

Wunder dich nicht, wenn du zur Mittagszeit einen Knall hörst! Dies ist der Schuss der „Noon-Gun“ vom Signal Hill. Jeden Tag (außer Sonn- und Feiertage) erfolgt um Punkt 12 Uhr ein Kanonenschuss, welches als alte Tradition beibehalten wurde. Früher wurden die Kanonen täglich um die gleiche Uhrzeit gezündet, damit die Kapitäne, welche auf dem langen Weg von Indien oder England nach Kapstadt vielleicht das eine oder andere Mal vergessen haben ihre Taschenuhr aufzuziehen, nun wieder die richtige Uhrzeit für ihr Logbuch bekamen!

 

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